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Verteidigungskräfte Mitte des 18. Jahrhunderts auf Helgoland: Schlagkräftige, zackige Truppe?

1805: Friedensbruch zwischen England und Dänemark (1807) naht. Abb. gemeinfrei

1805: Friedensbruch zwischen England und Dänemark (1807) naht. Abb. gemeinfrei

In der neuen Folge aus „Geschichte und Geschichten der Insel Helgoland“ von OTTO-ERWIN HORNSMANN, „Verteidigungsbereitschaft der Insel in unruhigen Zeiten“, wird der Leser kaum umhinkommen, schmunzelnd an die Lage der deutschen Verteidigungskräfte HEUTE zu denken. Dort soll es ja an allen Ecken und Enden mit der Ausstattung hapern. Das war im 18. Jahrhundert auf Helgoland ähnlich.

Um dem angesichts unruhiger politischer Zustände in Europa Abhilfe zu schaffen, erließ der dänische König 1805 eine Landwehr-Verordnung für Helgoland. Darin wurden die Insel verpflichtet bestimmte Truppen bereitzustellen, wobei die Soldaten keinen Sold erhielten und für ein uniformähnliches Gewand selbst aufkommen mussten. ANDREAS BUBROWSKI

Rechtsprechung unter dänischer Herrschaft

Regent von Dänemark und Norwegen von 1746 bis 1766: Friedrich V.. Abb. gemeinfrei

In der aktuellen Folge aus „Geschichte und Geschichten der Insel Helgoland“ von OTTO-ERWIN HORNSMANN, „Rechtsprechung auf Helgoland: drastische Urteilssprüche“, erhält der Leser Einblick in die Rechtsprechung des noch zu Dänemark gehörenden Helgoland.

Hier ein Auszug:

Im Jahre 1751 erging ein Urteil gegen einen Übeltäter, der seine Schwiegermutter „vor eine Diebin“ gescholten und ihr dazu braun blau gekniffen und gestoßen, die Kinder aus den Betten bey den Haaren gezogen und Mutter und Kinder umzubringen gedrohet, dass Beklagter die verübte Frevelthat zu büßen, 3 Tage im Thor mit aufgestreckter Hand und ein Schild auf der Brust und zwar täglich 2 Stunden, sodann 30 Schläge täglich haben und sodann ausserdem 8 Tage auf Wasser und Brot sitzen und die Kosten des Verfahrens erlegen soll.

Bescheidener Wohlstand und hohe Kindersterblichkeit

Westklippe, zeitgenössische Darstellung. Grafik: Förderverein Museum Helgoland

In der aktuellen Folge aus „Geschichte und Geschichten der Insel Helgoland“ von OTTO-ERWIN HORNSMANN, „Die letzten Jahrzehnte der dänischen Periode Helgolands“, wird der Leser auf die Anfänge eines Sozialsystems der Zivilgesellschaft von Helgoland hingewiesen. Weiterlesen

Sitten und Gebräuche auf Helgoland im 18. Jahrhundert

Zeitgenössischer Blick vom Falm. Grafik: Förderverein Museum Helgoland

Das 18. Jahrhundert gilt in der Geschichte von Helgoland als die Dänische Epoche. In der aktuellen Folge der Serie Geschichte und Geschichten der Insel Helgoland von Otto-Erwin Hornsmann auf HELGOLAND-GENEALOGIE werden aus überlieferten Handschriften einige Gebräuche und Sitten beschrieben. Lesenswert ist sowohl die Beschreibung des Hochzeitsrituals als auch der Hinweis auf die Unsitte des Schuldenmachens. Weiterlesen

Geschichte und Geschichten: Die Farben der Insel Helgoland

Rot-weiß-grün: Die Farben Helgolands | Bild: Andreas Bubrowski

grün-rot-weiß: Die Farben Helgolands.

Die 15. Folge der Serie Geschichte und Geschichten der Insel Helgoland von Otto-Erwin Hornsmann auf HELGOLAND-GENEALOGIE führt in das Jahr 1714 zurück. Vor 302 Jahren wurde auf einer bildlichen Darstellung des Leuchtturms dieser mit den heute bekannten Farben Helgolands – grün-rot-weiß – dargestellt. Alle Geschichten zur Geschichte Helgolands finden sich im gleichnamigen Band.