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Verteidigungskräfte Mitte des 18. Jahrhunderts auf Helgoland: Schlagkräftige, zackige Truppe?

1805: Friedensbruch zwischen England und Dänemark (1807) naht. Abb. gemeinfrei

1805: Friedensbruch zwischen England und Dänemark (1807) naht. Abb. gemeinfrei

In der neuen Folge aus „Geschichte und Geschichten der Insel Helgoland“ von OTTO-ERWIN HORNSMANN, „Verteidigungsbereitschaft der Insel in unruhigen Zeiten“, wird der Leser kaum umhinkommen, schmunzelnd an die Lage der deutschen Verteidigungskräfte HEUTE zu denken. Dort soll es ja an allen Ecken und Enden mit der Ausstattung hapern. Das war im 18. Jahrhundert auf Helgoland ähnlich.

Um dem angesichts unruhiger politischer Zustände in Europa Abhilfe zu schaffen, erließ der dänische König 1805 eine Landwehr-Verordnung für Helgoland. Darin wurden die Insel verpflichtet bestimmte Truppen bereitzustellen, wobei die Soldaten keinen Sold erhielten und für ein uniformähnliches Gewand selbst aufkommen mussten. ANDREAS BUBROWSKI